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Wird Tattooentfernung ohne Laser bald verboten?

Es gibt von Zeit zu Zeit immer wieder Gerüchte über ein angeblich bevorstehendes Verbot in einzelnen Ländern. Diese Gerüchte existieren, seit es SKINIAL gibt (2009). Woher kommen sie, und was steckt dahinter?  

 

Sie kommen in der Regel entweder von missgünstigen Wettbewerbern, oder von Personen, die weder Kenntnis der Technik noch von SKINIAL selbst haben. Manche kolportieren auch nur unkritisch Gerüchte. Aber auch manche Behördenvertreter verwirren mit Ihren Äußerungen und nehmen damit billigend in Kauf, dass damit Gerüchte in Umlauf gesetzt werden.  

 

Tattooentfernung ohne Laser ist in der Europäischen Kosmetik Direktive geregelt, das in jedem EU-Mitgliedsland Gesetz ist. SKINIAL erfüllt alle Voraussetzungen. Behörden ist es strikt verboten mit Auslegungen und Interpretationen eigene Rechtsgestaltung zu betreiben. Laut Grundgesetz dürfen Sie nur bestehendes Recht durchsetzen. Manche Behördenvertreter überschreitet jedoch ihre Kompetenzen und Dritte plappern diese FAKE NEWS unreflektiert unter Berufung auf angeblich „kompetente“ Behörden nach. Kaum ein Behördenvertreter kennt sich jedoch in diesem speziellen, neuen Gebiet aus.  

 

Jedes Mal, wenn wir auf so eine Aktion hin einer Behörde unseren Standpunkt schriftlich darlegen, gibt es in der Regel noch nicht einmal mehr eine Antwort. Das liegt daran, dass Behörden kosmetische Produkte auf Grundlage der Gesetzte lediglich sanktionieren, aber nicht genehmigen dürfen. Dabei können Sie sich bei einem Verbot der Tattooentfernung ohne Laser aber nicht auf eine Rechtsgrundlage berufen. Wohlwollende oder sogar zustimmende Äußerungen machen Behörden gegenüber kosmetischen Produkten oder Verfahren offiziell überhaupt nicht, weil diese juristisch als amtliche Genehmigung ausgelegt werden könnten, und Grundlage möglicher Haftung der Behörde wären. Das ist für die Öffentlichkeit nicht leicht zu verstehen und daher oft Anlass für Missverständnisse, auch auf Facebook!  

 

Auch Ärztevertreter behaupten gelegentlich aus Eigeninteresse (Laserärzte) oder Unkenntnis, dass Tattooentfernung ohne Laser verboten wäre, weil es ein „medizinisches Produkt oder Verfahren“ sei. Dies ist schon allein deswegen falsch, weil das Medizinproduktegesetz rechtlich SKINIAL gar nicht als Medizinprodukt zulässt (Quelle: TÜV SÜD). Im Übrigen ist SKINIAL nachgewiesenermaßen und zweifelsfrei von mehreren Europäischen Gesundheitsministerien juristisch als Kosmetikum anerkannt worden. 

 

In Österreich behaupten einige Behördenvertreter sogar, dass jede Art der Tattooentfernung (ohne dass auf die Methode eingegangen wird) für Kosmetiker und Tätowierer verboten sei. Glücklicherweise sind sie mir dieser Meinung in Europa allein. Dies ist nicht rechtmäßig, nicht verhältnismäßig und verstößt zusätzlich noch gegen das EU-Kartellgesetz und das Recht der freien Berufsausübung, weil es grundlos und ohne Rechtsgrundlage ganze Berufsstände (Kosmetiker und Tätowierer) diskriminiert und Ärzten einen illegalen Vorteil (exklusives Privileg) einräumt.  

 

Lassen Sie sich nicht verunsichern. Die jüngere Wirtschaftsgeschichte ist voll von solchen protektionistischen Agitationen, bei der neue, disruptive Technologien diskreditiert werden. Langfristig hat sich eine fortschrittlichere Technik aber noch immer durchgesetzt. Der wichtigste europäische Kosmetikverband steht hinter uns. Haben Sie Probleme mit Behörden, kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen.  

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