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Unterschätztes Problem bei einer Laser Tattooentfernung

Was passiert, wenn bei einer Laserbehandlung die Tattoo Tinte nicht in die Lymphknoten transportiert wird oder dunkle Schatten zu sehen sind, zeigt dieses Bild der Handoberfläche eines 30-jährigen Bosniers.

Peter S. aus Sarajevo war mit dem Ergebnis nach 15! Laserbehandlungen einigermaßen zufrieden, jedoch hatte er ein komisches Gefühl und eine leichte Erhöhung an der behandelten Stelle. Auch wollte er die Schatten noch loswerden, die nach der Laser-Behandlung zu sehen waren. Er kontaktierte unsere erfahrene SKINIAL Trainerin Tea GRUBESIC aus Sarajevo die sofort einen ersten Dot setzte und sofort eine überraschende Reaktion feststellte.


Mit hohem Druck quoll eine große Menge schwarzer Flüssigkeit an die Hautoberfläche.

Was ist da passiert?

Die größten Gefahren, die von einer Laserbehandlung ausgehen sind, dass die DERMIS bzw. Oberhaut vom bis zu 900°C heißen Laser verbrannt wird und die Haut dadurch dauerhaft geschädigt wird, oder die Hitze die Pigmenttinte chemisch zu BENZOL und BLAUSÄURE verändert. Das kann man von außen oft nicht erkennen, da die Epidermis in der Regel wieder normal verheilt, selbst wenn bei der Behandlung Brandwunden entstanden sind,

In der Regel wird die Tinte bei einer normalen Laserbehandlungen über das Lymphsystem in den Lymphknoten eingelagert.

Die Behandlerin erkannte jedoch sofort, dass die vom Kunden beobachteten Schatten keine zu entfernende Restfarbe war, sondern zu 95% aus der ursprünglichen Pigmentfarbe und Wundflüssigkeit bestand. Sie setzte nun sehr eng weitere Dots, damit die Flüssigkeit, die sich in einem Zwischenraum zwischen der Oberhaut (Dermis) und der Lederhaut (Epidermis) ansammelt hat, vollständig entweichen konnte. Das erkennt man sehr gut an der behandelten Wunde, die nicht blutet, weil die SKIN-DO-MA Technik nicht in die Dermis eindringt.

Schon kurz nach der Behandlung hatte Peter S. kein komisches Gefühl mehr auf der Hand und auch die Erhöhung war verschwunden. Wir werden die weitere Entwicklung verfolgen, gehen aber von einer problemlosen Abheilung aus.

Viele Kunden kennen das. Nach dutzenden von Laserbehandlungen bleiben „schmutzige“ Schatten übrig. Wie viele davon Farbblasen sind und wie viele Pigmentreste, die für eine Laserentfernung unerreichbar tief liegen, ist von außen schwer zu erkennen. Den besten Rat, den man Kunden geben kann, ist einen Verträglichkeitstest in einem SKINIAL Studio zu machen, bei dem ein einzelner Dot gesetzt wird. Dabei kann man sofort erkennen, ob der Schatten Restfarbe oder aber wie hier eine gefüllte Farbblase ist, die unbedingt geleert werden muss.

SKINIAL, 02.03.20

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