Narbenbildung durch mangelnde Pflege der behandelten Stelle

Auch wenn die SKINIAL-Methode gesundheitlich unbedenklich und ungefährlich ist, kann es wie bei jeder Hautbehandlung zu Vernarbungen in Form von hypertrophen Narben oder Keloiden kommen. Keloide sind krankhafte Veränderungen der Haut, die in mehr als 50 % aller Fälle genetisch bedingt sind und in manchen Körperbereichen, wie beispielsweise dem oberen Brustbereich, gehäuft auftreten. Aufgrund der genetischen Veranlagung sind Keloide vergleichsweise schlecht behandelbar.

Im Gegensatz dazu existieren gegen hypertrophe Narben zahlreiche therapeutische Ansätze, die SKINIAL unter Mitwirkung von Medizinern umfassend analysiert, die besten Methoden herausgefiltert und an die SKINIAL-Studios weitergegeben haben. Infolgedessen ist jedes SKINIAL-Studio in der Lage, beim Auftreten hypertropher Narben konkrete Hilfestellung und damit guten Chancen für eine Heilung zu bieten. Während die Reizung der Haut durch die Behandlung zwar als Auslöser hypertropher Narben betrachtet werden kann, ist diese in den meisten Fällen nicht Grund allein für eine Narbenbildung. Vielmehr entsteht die überwiegende Anzahl hypertropher Narben im Zusammenhang mit einer Tattoo- oder PMU-Entfernung durch fehlende oder mangelhafte Nachsorge und Pflege, und auch toxische Bestandteile von Tattoofarben können in seltenen Fällen der Grund einer Narbenbildung sein.

Um eine unnötige Narbenbildung zu vermeiden, ist daher eine detaillierte Aufklärung der Kunden von erheblicher Bedeutung. Denn werden die behandelten Stellen vor UV-Strahlen, mechanischen Reizen, Feuchtigkeit oder Staunässe geschützt, sind sowohl die Gefahren einer Narbenbildung als auch Infektionsrisiken auf ein Minimum reduziert. Zusammengefasst auf einem Nachsorge-Merkblatt wird jeder Kunde ausführlich darüber informiert und erhält zudem Pflegehinweise für Stellen, die besonders viel bewegt oder beansprucht werden.

Unvollständige Farbentfernung durch vorvernarbte Haut infolge einer Laserbehandlung

Wurde ein Tattoo bereits mit einem Laser „bearbeitet“, dabei aber nicht erfolgreich entfernt, kann es sein, dass die Unterhaut durch die Einwirkung des Lasers ihre natürliche Abstoßungsfunktion teilweise verloren hat. Dies kann dazu führen, dass die Farbe auch mit der SKINIAL-Methode nicht vollständig entfernt werden kann oder aber an den mit SKINIAL nachbehandelten Stellen zu weißen Punkten führt.

Denn oftmals werden bei der Laserbehandlung durch die enorme Hitze (bis zu 900 Grad) die Melanozyten, die die Farbpigmente der Haut produzieren, zerstört und können keine hautfarbenen Pigmente mehr produzieren. Ob und in welchem Umfang eine der unerwünschten Lasernachwirkungen der Fall ist, kann leider äußerlich kaum festgestellt werden. Abhilfe und damit Sicherheit für die Behandlung schafft jedoch das Testen der SKINIAL-Methode an einem „Probedot“, die ähnlich wie ein Verträglichkeitstest durchgeführt wird.

 

Jegliche Art von Permanent Make-up, Tätowierung, Microblading sowie deren Korrektur oder Entfernung stellen für die Haut eine starke Reizung dar. Als lebendes Organ reagiert die Haut auf den Reiz in Abhängigkeit des allgemeinen Gesundheitszustands, der individuellen Widerstandskräfte und dem Zustand des Immunsystems, der Lage und Größe der behandelten Stelle sowie der genetischen Grundvoraussetzungen. Je nachdem kann die Haut schnell, vollständig und gut, jedoch auch langsam und nur teilweise verheilen oder durch eine Überproduktion von Collagen zu Problemen führen.

Durch eine gute Nachsorge und Pflege lassen sich jedoch mindestens 50 % des Heilungserfolgs positiv beeinflussen und zugleich Jucken, Hautverfärbungen, Entzündungen und temporäre Narben verhindern. 

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