Wie Farbpigmente von Tattoos auf natürliche Weise aus der Haut gelangen

Der natürliche Abstoßungsprozess der Haut

Sollen Tattoos oder PMU mit der laserfreien SKINIAL-Methode entfernt werden, wird mittels eines Mikropigmentiergeräts die Oberhaut (Epidermis) an mehreren Stellen in Form kleiner runder oder ovaler Punkte (etwa 0,5 cm x 0,8 cm) aufgeraut. Anschließend wird eine gering konzentrierte Milchsäurelösung (normales Salatdressing enthält mehr Säure) aufgeträufelt und einmassiert. Die Lösung dringt dadurch in Hautschicht ein, in der sich die Farbpigmente befinden. Diese sind bis zum Eindringen der Lösung von schützenden Fresszellen (Makrophagen) umhüllt, die verhindern, dass die Farbpigmente als Fremdstoffe erkannt und abgestoßen werden. 

Der Kontakt der Fresszellen mit der SKINIAL-Lösung aktiviert jedoch den natürlichen Abstoßungsprozess der Haut und die Makrophagenhüllen lösen sich von den Farbpartikeln. Der Körper erkennt die Farbpigmente als Fremdkörper und stößt diese über mehrere Tage an die Hautoberfläche ab. Auf dieser bildet sich ein Wundschorf, in dem die Farbmoleküle gebunden sind. Fällt der Wundschorf nach rund zehn Tagen ab, sind auch die Farbpigmente aus dem Körper entfernt und die gerötete Stelle kann verheilen. Im Anschluss können benachbarte Hautstellen behandelt oder über tätowiert werden.

Um Narben bestmöglich zu vermeiden, werden bei SKINIAL immer nur kleine Flächen bearbeitet, da dann eine minimale Oberflächenspannung garantiert ist. 

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