Tattooentfernung ohne Laser – ein Erfolgsrezept mit Zukunft

Während bis vor wenigen Jahren Tattoos und PMU fast ausschließlich per Laser entfernt wurden, sind laserfreie Methoden seit einiger Zeit stark auf dem Vormarsch. Denn die bereits vor zehn bis 15 Jahren entwickelten, lange Zeit aber nur Insidern bekannten Methoden, bieten eine Reihe an Vorteilen. Sie sind schonend, ungefährlich und entfernen im Gegensatz zum Laser die Farbpigmente wirklich aus dem Körper. Beim Lasern hingegen werden die Farbpartikel nur so sehr zerkleinert, dass sie aus der obersten Hautschicht in den Körper abtransportiert werden und damit nicht mehr zu sehen sind, aber weiter im Körper verbleiben. Wie wissenschaftliche Studien zeigen, zum Beispiel des Bundesamts für Strahlenschutz, kann dies zu langfristigen negativen Folgen führen. Nicht zuletzt deshalb erscheint es nur logisch, dass sich immer mehr Kosmetikerinnen, Tätowierer, Dermatologen und auch Behörden für laserfreie Entfernungsmethoden interessieren, welche seit 2017 europaweit anerkannt und geregelt sind – trotz zahlreicher Widerstände der „Laserlobby“.

Denn um sich unliebsame Konkurrenz vom Hals zu halten, versuchten überzeugte Laseranwender die laserfreien Methoden lange Zeit in Verruf zu bringen. Völlig grundlos, aber leider mit Erfolg. So wurden die oftmals von Ärzten angeführten Argumente einer erschreckenden Narbenbildung durch die Anwendung von Säuren ungeprüft von der Presse übernommen und in die Welt getragen. Das Ergebnis war eine enorme, jedoch unbegründete Angst vor laserfreien Methoden und zugleich ein Hoch des Mythos Laser.

In der Realität hingegen stellen laserfreie Methoden, wie die SKINIAL-Methode, hautschonende Methoden dar, die zwar auf einer Säure basieren, jedoch weniger Säure enthalten als ein normales Salatdressing. Dass die bei laserfreien Methoden verwendeten Säuren damit nicht der ursächliche Grund einer Narbenbildung sein können, erscheint nur logisch. Insbesondere dann, wenn sie nur kleinflächig und in minimalsten Dosen angewendet werden. Dies bestätigen auch Schreiben von unabhängigen Ministerien, wie zum Beispiel des BAG - Federal Office of Public Health FOPH, Bern, Schweiz (10.5.2010) und des Ministeriums für Gesundheit und Jugend in den Niederlanden (13.6.2018).

Obwohl bei korrekter Behandlung durch geschultes Personal bei der laserfreien Behandlung selbst meist keine Narben entstehen, kann es nichtsdestotrotz zur Narbenbildung kommen. So können bereits bestehende Verbrennungen einer vorhergehenden nicht geglückten Laserbehandlung, starke Sonneneinstrahlung oder Reibung durch Kleidung im behandelten Bereich, Feuchtigkeit, Schmutzinfektionen sowie eine zu geringe oder mangelnde Pflege und Nachsorge zu Wundheilungsstörungen und diese wiederum zu Narben führen. Zudem entscheidet der individuelle persönliche Zustand eines jeden Menschen, sprich das Immunsystem, die Gesundheitssituation und die genetische Veranlagung, ob, wie schnell und wie gut eine Wunde verheilt und ob dabei Narben entstehen.

Eine sorgfältige Aufklärung der Kunden ist daher das A & O jeder Behandlung. Denn es bringt nichts, wenn Kunden einem falschen Wunschdenken hinterherhinken und glauben, dass eine „für die Ewigkeit“ gemachte Tätowierung oder ein PMU zu 100 % ohne sichtbare Hautbeeinträchtigung entfernt werden kann – egal, ob mit oder ohne Laser. Auch wenn die Chancen bei der laserfreien Entfernung gut stehen, müssen jedem einzelnen Kunden die Chancen und Risiken auf Grundlage eines im Aufklärungsgespräch ermittelten Risikoprofils genau erläutert und erklärt werden. Nur so können Kunden die Risiken einschätzen, realistische Ergebnisse erwarten und Ihr Studio als zufriedene Kunden verlassen. Zufrieden und glücklich, denn dank SKINIAL muss heutzutage niemand mehr mit einem ungeliebten Tattoo oder PMU leben.

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