Das BfR bestätigt: Zellschädigende Blausäurekonzentration nach Tattooentfernung mit Laser

Erstmalig hat das BfR (Bundesamt für Risikobewertung) nachgewiesen, dass bei der Tattooentfernung mit Laser von blauer Farbe mehrere gefährliche, weil toxische, Abbauprodukte entstanden. Unter Anderem Benzol und Blausäure in hoher Zell schädigender Konzentration.

Benzol ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff das bereits in geringen Mengen sehr schädlich für den menschlichen Organismus ist. Die stark Krebs verursachende Wirkung führt zur Schädigung des Erbgutes. Bereits eine Benzolkonzentration von 2 % in der Atemluft führt bereits nach 5 – 10 Minuten zum Tod.

Blausäure oder Zyanid ist ein farbloses, schnell wirkendes toxisches Gas das aufgrund seiner geringen Größe der Moleküle leicht über die Haut in die Blutbahn gelangten kann. „Angesichts der Tatsache dass eine Dosis von fünf Mikrogramm pro Milliliter im Blut schon tödlich sein kann, sind lokale Blausäurekonzentrationen von 30 Mikrogramm Besorgnis erregend“ so Schreiver und ihre Kollegen.

Aufgeschreckt durch den direkten Nachweis gefährlicher Stoffe wird das BfR zukünftig Spaltprodukte durch Laser Tattooentfernung verstärkt untersuchen.

Hier der Artikel auf deutsch (Originalsprache)

Anmerkung von Skinial:
Diese „Entdeckung“ ist erst der Anfang, weitere Horrormeldungen werden folgen. Das eigentliche Problem ist schon lange bekannt und wird durch die Laserlobby und Interessenskonflikte von Dermatologen leider todgeschwiegen. Selbst neuere, streng nach den Vorschriften der Tätowiermittelverordnung hergestellte Tattoofarben werden durch die hohe Energie eines Laser chemisch verändert, wobei u.a. hochgiftige, krebserregende Spaltprodukte entstehen. Das ist das eigentliche Dilemma der Farbenhersteller, da es technisch nicht möglich ist eine Tattoo-Farbe zu produzieren, die unter Lasereinfluss sich nicht auflöst, unkontrolliert neue chemische Verbindungen freisetzt oder neue toxische Stoffe entstehen lässt. Aus diesem Grund müsste vor Laser – Tattooentfernung gewarnt werden, da es für den Menschen sehr gefährlich ist und bisher die Langzeitfolgen nicht ausreichend untersucht wurden.

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