Auch deutsche Behörden wissen bereits um das Krebsrisiko bei Laser-Tattoo-Entfernung

Es benötigte Jahre die medizinische Welt davon zu überzeugen, dass Laser-Tattoo-Entfernung die eigentliche Ursache für ein Krebsrisiko bei Tattoos ist.

Prof. Jörgen Serup ist der weltweit führende Spezialist im Bereich Tattoo und Pigment Forschung. Er ist Dermatologe, und leitender Physiker der Kopenhagener Bispebjerg Universitätsklinik und Chairman des Europäischen Kongresses über Tattoo und Pigment Forschung der dieses Jahr am 28. – 30. April 2015 in Brügge, Belgien stattfindet (link). Skinial wurde erstmals vom Komitee eingeladen, um seine neue natürliche Methode den Wissenschaftlern zu präsentieren. Nachfolgend erläutert er den Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Laser-Tattoo-Entfernung.

In einer 2012 veröffentlichten großen wissenschaftlichen Untersuchung für die dänische Regierung wurden 65 Tattoo-Tinten auf Toxizität untersucht. 10 von 11 schwarzen Tinten enthielten höhere Giftstoffwerte als erlaubt. Diese Substanzen sind teilweise stark krebserregend. Als Grund dafür, warum es bisher noch keine starke Zunahme von Krebsfällen bei Tätowierten gegeben hat, vermutet man, dass der größte Teil der Tinte stabil in der Haut (Dermis) eingeschlossen ist. Wenn allerdings mit Laser-Tattoo-Entfernung gearbeitet wird, können die Giftstoffe ungehindert in der Form von Nanopartikel in alle Organe sowie das Blutsystem und die Lymphen wandern. Von den Lymphen ist dann der Weg direkt ins Knochenmark frei. Aus diesem Grund gehen in Deutschland die Anzahl der Laserbehandlungen bereits deutlich zurück, so Prof. Serup.

Lesen Sie den Originalartikel (englisch) aus „FINANCIAL REVIEW“ Rubrik „Men’s Health“ vom Oktober 2013 den uns unser Partner aus Australien geschickt hat.

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